Sunfilm AG in Großröhrsdorf setzt spezielle Hubtex-Mehrwegestapler ein
Hubtex-Mehrwegestapler an den Schnittstellen der Solarmodul-Produktion
08/01/2009, Fulda
Spezielle Mehrwegestapler für die Photovoltaik-Branche bei der Sunfilm AG in Großröhrsdorf im Einsatz.
Die Photovoltaik-Industrie boomt, die steigenden Energiepreise sorgen für viel Phantasie und hohe Zukunftserwartungen in den Unternehmen. Beispielsweise in der Sunfilm AG in Großröhrsdorf, wenige Kilometer von Dresden entfernt: Noch bevor dort die Produktion der Photovoltaik-Module anläuft, ist praktisch die gesamte Jahresproduktion 2009 schon verkauft. Nun plant Sunfilm eine Verdoppelung der Kapazitäten durch eine zweite, technisch identische Produktionslinie.

Elektro Mehrwege-Seitenstapler Modell MQ 45, Tragfähigkeit 4500 kg zum Handling der L-Gestelle von Sunfilm
Man drückt auf das Tempo, denn der Markt benötigt dringend die Panels, die angesichts der stetig steigenden Zahl an Wettbewerbern hocheffizient hergestellt werden müssen. Damit die Produktion reibungslos abläuft, spielen bei der internen Logistik zwei spezielle Mehrwegestapler des Fuldaer Unternehmens Hubtex eine wichtige Rolle. Mit ihrer Hilfe werden die Glasscheiben schnell und sicher zu den jeweiligen Produktionsstationen transportiert.
Die 60-MWp-Modulfabrik der Sunfilm AG befindet sich nur rund ein Jahr nach der Grundsteinlegung im Testbetrieb zwar noch vor der Aufnahme der Produktion und schon baut Sunfilm die Halle für die zweite Produktionslinie. „Wir sind angetreten, die Dünnschichttechnologie zu einer wettbewerbsfähigen und wettbewerbsführenden Technologie zu machen, und mit unseren Produkten nicht nur deutschland-, sondern europa- und weltweit zu den besten Anbietern zu gehören”, sagt Sunfilms Einkauf- und Logistikchef Dipl.-Ing. Andreas Bock selbstbewusst. Die in Großröhrsdorf produzierten bis zu 2,20 x 2,60 m großen Solarmodule sind bis zu vier Mal größer als herkömmliche Panels, wodurch die Herstellungskosten pro Watt deutlich sinken. Sie sind für größere Solarparks, Fassaden von Hochhäusern, großen Dachinstallationen und Industrieanlagen mit großen Dächern konzipiert. Der dunkle Farbton mache das Modul aus einem Glas-Glasverbund auch vom Design her ansprechend, so Bock.
Der auf die Solarindustrie spezialisierte Fabrikplaner ib vogt aus Berlin war von Sunfilm unter anderem mit der Planung der komplizierten internen Logistik beauftragt worden. Dort kam man schnell zu der Erkenntnis, dass die schweren, großen Glasscheiben und -verbünde nicht per sperrigen Frontstaplern, die durch eingeschränkte Sicht eine schlechte Manövrierfähigkeit haben, transportiert werden sollten, sondern mit wendigeren Mehrwegestaplern. Ganze 1,6 Mio. qm Glas sind bei Sunfilm pro Linie jährlich zu verarbeiten, 800.000 qm des in Kampagnen hergestellten, eisenarmen Frontglases, und die gleiche Menge für die Rückseite, die aus herkömmlichem Glas besteht.
Die Suche nach geeigneten Transportstaplern führte nach gründlicher Marktrecherche zum Fuldaer Unternehmen Hubtex. Parallel zu den Recherchen bei ib Vogt hatte Andreas Bock, während seiner Einkaufsverhandlungen in den Flachglas-Produktionsstätten immer wieder Glastransportfahrzeuge von Hubtex gesehen. Weltweit sind die Geräte aus Fulda bei vielen Glasherstellern 365 Tage / 24h im Einsatz, wobei ein Ausfall den Stillstand der Produktion mit entsprechenden hohen Verlusten bedeuten würde. Daher erkundigte sich Bock bei den Glasherstellern vor allem nach der Verfügbarkeit und der Einsatzsicherheit der Geräte, wobei die Antworten zu seiner Zufriedenheit ausfielen.
Interesse am Thema? Dann lesen Sie bitte hier ==> die vollständige Pressemitteilung über den Einsatz der HUBTEX-Mehrwegestapler bei der Sunfilm AG.
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